Archiv für April 14, 2007

Die Geisha

Veröffentlicht in Bücher bei April 14, 2007 von christine

1997 präsentierte Autor Arthur Golden in seinem Roman Die Geisha die unwiderstehliche, mitreißende Geschichte einer verborgenen Welt. Das überwältigende romantische Epos war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet, wurde allein auf Englisch über vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt. Jetzt bringen Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall (”Chicago”) sowie die Produzenten Lucy Fisher & Douglas Wick und Steven Spielberg die fesselnde Geschichte mit hochkarätiger internationaler Besetzung und preisgekrönten Mitarbeitern auf die Leinwand. Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausmädchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur Hölle macht, blüht das Mädchen auf und wird als legendäre Geisha Sayuri berühmt. Der schönen und gebildeten Sayuri liegen die mächtigsten Männer ihrer Zeit zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt…

Die Geisha beginnt 1929, als sich die goldene Ära der Geishas ihrem Ende zuneigte. Die Geschichte erzählt vom Niedergang einer Epoche und spielt in einem fiktiven Hanamachi oder Geisha-Viertel. Als Sayuri (Ziyi Zhang) diese verborgene Welt kennen lernt, macht man ihr klar, dass sie weder über ihr Schicksal noch über ihre Liebe selbst bestimmen darf. Unterwiesen wird sie von der legendären Geisha Mameha (Michelle Yeoh), die genau weiß, dass es in der engen Beziehung zu einem Stammgast oder Danna bestimmte Grenzen gibt. Deshalb bringt sie Sayuri bei, ihre Gefühle stets im Griff zu behalten. Im Gegensatz zu ihrer trotzigen Rivalin Hatsumomo (Gong Li) weiß Mameha, dass keine wahre Geisha es sich leisten kann, ihrer Leidenschaft für einen Mann nachzugeben. Dennoch kann Sayuri niemals vergessen, wie sie als Kind einmal unerwartet liebenswürdig und gütig behandelt wurde. Diese Erinnerung erscheint ihr wie eine Fata Morgana, gibt ihr aber Halt in den Jahren schwerer Prüfungen. Rückblickend erinnert sie sich an “ein kleines Mädchen, das viel mehr Mut aufbrachte, als ihr selbst bewusst war”. Und sie fasst zusammen: “Hier geht es nicht um die Memoiren einer Kaiserin oder Königin. Diese Memoiren sind von anderer Art.”

hab ich letzte woche gelesen. ein absolut interessantes buch, weil man eine völlig andere kultur kennenlernt. vll hat ihn der ein oda andere im kino gesehn. ich aba nich, vll schau ich ihn mir jetz ma an, wobei ich es nich mag, bücha zu lesen un danach den film zuschauen. hab mir dann imma mein eigenes bild von den charaketeren gemacht un bin meistens enttäuscht, weil der film es anders darstellt als ich mir.
aba trotzdem ein wirklich sensationelles buch. konnte alladings nich viel am stück lesen. ein paar seiten hintereinander haben gereicht, dann musst ich erstma ne pause machen. weiss nich wirklich wieso, aba diese ganzen eindrücke, die man von der damaligen zeit bekommen hat, warn manchma zu viel..

tolles buch, nur zu empfehlen :)

allaliebste freundin…

Veröffentlicht in Mein Leben bei April 14, 2007 von christine

ich kenn sie glaub ich soga seit meiner taufe, falls man “kennen” da schon zu sagen kann/konnte.
im kindagartn warn wir super gut befreundet, in der grundschule auch. entweder war sie bei mir oda ich bei ihr. dann fings in der 4. klasse an. nur noch rumgezicke, streit un bla un blubb. wollte dan eigentlich ja nach der 4. klasse aufs gymnasium wechseln, bin dann aba doch auf ne gesamtschule gegangen. da war sie auch. war ja klar… ich nennse ma M.

ich war da schon nich mehr wirklich mit M. befreundet. aba immahin noch so viel, dasse mich wose mit ner gemeinsamen freundin (F.) stress hatte, “auf ihre seite ziehn wollt”.. aba da mir F. bis dahin wichtiga gewordn war, gabs natürlich umso mehr stress. also gingen 6 jahre auf der gesamtschule rum ohne das wir auch nur ein wort gewechselt habn. bin dann nach der 10. aufs gym gewechselt, wo M. natürlich auch hinging. welch ein wunder, ich wurdse einfach nich los…
in der 11. kein wort gewechselt.
in der 12. kein wort gewechselt.
ende der 12. hab ich dann aufgehört mit der schule. sie natürlich nich. sie wollte mit ihrem durchschnitt von 3 irgendwas zur polizei gehen, hat dann aba festgestellt, dasse zu schlecht war. damals war se mit nem polizisten zusammen. weil ihr durchschnitt aba nunma zu schlecht war, kamse auf die idee jura zu studiern, weil man natürlich auch mit nem durchschnittt von 3 irgendwas an jeder uni angenommen wird. hahahahaha. egal. sollse machn.
im herbst 2006 hat dann mein ehemaliger deutschlehrer gemeint, ich könne ja trotzdem mit auf kursfahrt fahrn. warum auch nich. sin dann also nach budapest geflogen. sie natürlich auch wieder mit.
dort fingse dann urplötzlich wieda an, mit mir zu reden. irgendwer muss ja herhalten, wennse inna schule alle merken, dasse se nich alle hat.
noja, bin ja freundlich (:D) also dann nötigste mit ihr geredet, reicht ja auch.
nach der kursfahrt war ich inna disco. wie konnts anners sein, sie war auch da. welch überraschung. irgendwann kamse an, hab mich schon gefragt wasse jetz scho wieda von mir will.. “hey.. ich bin zwar total besoffen. aba ich muss trotzdem sagen, ich bin froh, dass wir uns wieda so gut verstehn!”… okeee?! wennse meint..

(die übaschirft war ironie^^)